Raumakustik /
Live-Act
„Aktives Zuhören“ wird als die hohe Kunst der Gesprächsführung bezeichnet. Dabei geht es um das genaue Hören auf das Gesprochene sowie um das Wahrnehmen der emotionalen Ebene. Es ist dem Zuhörer nicht nur wichtig, was ein Gesprächspartner sagt, sondern welche Gefühle er mir damit übermittelt.
Den Begriff „Aktives Zuhören“ könnte man auch in Raumakustik-Sprache übertragen. Denn egal, wo ihre Musik läuft – die Zuhörer sollen in aktive, also sich bewegende Menschenmengen verwandelt werden. Neben antreibender Rhythmik sollen sie auch emotional mitgerissen werden. Das ist das Credo ihrer Arbeit in ihren vier Studiowänden – und natürlich erst recht ihr Credo, wenn sie vor ihrem Publikum spielen und singen.
Erste stürmische Feedbacks erzielten sie in der Nachbarschaft ihrer Studioräume. Dort konnten sie bereits mehrfach Menschen aktivieren – meist zu enthusiastischen „Ruhe“-Rufen – ein früher Achtungserfolg.
Mittlerweile sind die beiden Raumakustiker Sebastian und Volker in ihrer musikalischen Entwicklung vorangeschritten. Mit ihrem Hit „Glaub mir doch“ konnten sie dies unter Beweis stellen – nicht nur in ihrer Nachbarschaft – sondern über städtische und sächsische Grenzen hinaus. „Showing“, „Traumtanzen“ und ihr aktuelles erstes Album "Underground Pop Music" sind als weitere „grenzüberschreitende“ Schritte zu verstehen.
Darüber hinaus werden ihre Remixe für Dusk & Black Vel – Passione Digitale (Mangue-Records) und Marius Drescher – Love (Pure* Records) hoch gehandelt. Denn sie offenbaren das Spektrum der beiden Raumakustik-Jungs zwischen clubtauglichen Beats und melodischen Variationen. Vor allem: Alle Stücke wurden in den Live-Sets getestet. Alle Gesangsnummern auf Tauglichkeit geprüft.
Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Labels, vor allem mit Grain Audio und Mangue-Records, lässt erahnen: Die beiden Raumakustiker haben noch einige Sachen in petto – so mancher Trumpf wird noch „aktive Zuhörer“ hervorrufen. Man darf also gespannt sein...
RAUMAKUSTIK IM INTERVIEW BEI MANGUE COUCH-TV


